Methoden

Einsatz und Formate

Das „Toledo to do“-Planspiel eignet sich zum Einsatz in der schulischen und außerschulischen Bildung sowie in der interkulturellen und interreligiösen Begegnung. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren/Schüler*innen unterschiedlicher Schulformen ab der 9. Klasse. In Schulen kann es eingesetzt werden: im Fachunterricht (Geschichte, Kunst, Ethik, Religion) sowie zur Bearbeitung übergreifender Schulthemen (Diversity, Gewaltprävention, transkultureller Bildung sowie Demokratie-und Europabildung).

„Ich habe viel Neues erfahren. Die Situation in Toledo war hautnah, und wir konnten Konflikte nachempfinden. Ganz anders als im trockenen Geschichtsunterricht.“ (Zitat Schüler*in)

Das Plan-und Rollenspiel ist in drei unterschiedlichen Formaten durchführbar:

90-minütiges Toledo to do: Who is who in Al-Andalus

Das kurze Toledo-Spiel ist für die Vertiefung von Themeninhalten im Fachunterricht oder der außerschulischen Bildung geeignet. Lehrer*innen und Pädagog*innen können dieses Format selbst durchführen.
Das Material steht zum Download zur Verfügung.

 

Toledo-Planspiel als eintägiger Projekttag

Das Planspiel ist für einen Projekttag (ca. 5,5 bis 6 Stunden) in der Schule oder einer Jugendeinrichtung zwischen 15 und 32 Personen geeignet. Es fördert die Diversity-Kompetenz vor allem mit Blick auf religiöse oder weltanschauliche Vielfalt und diesbezügliche Vorurteile und Konflikte. Gleichzeitig wird die historische und kulturelle Bildung zum Mittelalter gestärkt. Zur Durchführung sind je nach Gruppengröße mindestens drei geschulte Teamer*innen notwendig. Wir vermitteln Ihnen geschulter Teamer*innen oder Sie können sich bei LIFE e.V. für eine Schulung anmelden.

Zwei- bis dreitägiges Toledo-Citizen Panel

Bei dem mehrtätigen Planspielformat können zusätzlich zu Schüler*innen, Lehrenden, Eltern ggf. auch weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus dem lokalen Umfeld der Schule bzw. Jugendeinrichtung einbezogen werden. In diesem mehrtägigen Format ist das Planspiel eingebettet in einen partizipativen Prozess zur Förderung von Demokratiekompetenz und Beteiligung. Speziell in der Schule kann das Planspiel in diesem Format auch Element einer diversitätsorientierten, inklusiven Schulentwicklung sein. Neben einer eintägigen Planspieldurchführung wird ab dem zweiten Projekttag ein partizipatives Forum für die Planspiel-Teilnehmenden angeboten, durch das die Kompetenz von Schulen oder Jugendeinrichtungen gestärkt wird, diversitätsbezogene Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu gehören der Umgang mit rassistischen und menschenverachtenden Einstellungen und Diskriminierung sowie die Förderung eines wertschätzenden und friedlichen Zusammenlebens. Dieses Format ist besonders für Schulen geeignet, die ihr Profil in diese Richtung stärken wollen.